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Inhalt

Welche Bedeutung hat die Entwicklung des web 2.0 für Supervision im interkulturellen Kontext?

In web Tagebüchern - so genannten weblogs - werden nicht nur organisationsinterne Informationen, Kundenbedürfnisse und Organisationspolitiken veröffentlicht, sondern vermehrt auch beratungsinterne Inhalte ungesteuert veröffentlicht. Jüngste sozio-technische Innovationen wie das WikiWikiWeb stellen ungeahnte Herausforderungen sowohl an Führungskräfte als auch an Standards und die Haltung von SupervisorInnen dar. Die Vernetzung von Informationen sollte für SupervisorInnen jedoch nicht nur Ängste auslösen, sondern primär als Chance Begriffen werden, die Beratungsform Supervision weiter zu entwickeln. Inneres und Äußeres immer wieder neu zu klären und zu erarbeiten ist integraler Bestandteil supervisorischer Arbeit. Organisationsmitgliedern, KundInnen und Stakeholdern zu ermöglichen, aus ihrer konsumatorischen Rolle herauszutreten und sich als "user" bzw. Beteiligte mit Verantwortung zu empfinden, ist seit je her Ziel supervisorischer Bemühungen. Supervision hat den Anspruch, erkenntnisgewinnend zu wirken. Diese Erkenntnis baut einerseits auf das "bastlerische" (Claude Lévi-Strauss) Wissen des Laien (Kurt Buchinger) und andererseits auf der "Weisheit der Vielen" ( James Surowiecki) in der Gruppe auf. Dies entspricht der Grundidee des WikiWikiWeb.

Durch den technischen Einsatzes eines Wiki im Verlaufe der Tagung soll die Grundhaltung von Supervision sozial reflektiert und den TeilnehmerInnen ermöglicht werden, von Konsumenten, über die Struktur der Tagung hinaus, zu Beteiligten eines interkulturellen Austausches in Bezug auf Supervision zu werden. Inneres und Äußeres zeichnen ein Spannungsfeld, das innerhalb der Community der Summer University ausgearbeitet werden wird.

Unser Beitrag beinhaltet:

  1. Vorarbeit: Aufsetzen eines WikiWikiWeb in Absprache mit dem Veranstalter (usability, provider, internet vorort, etc.)
  2. Einführung in das web 2.0 und Social Software im Plenum
  3. Implementierung des veranstaltungsübergreifenden WikiWikiWeb um "Inneres und Äußeres" zu beschreiben
  4. durchgehender projektorientierter Arbeitsworkschop
  5. "Moderierte" Webbearbeitung durch alle TeilnehmerInnen
  6. Projekt-Abschluß im Plenum mit Ausblick nach Außen (Klärung "Wer ist TeilnehmerIn" in einem vernetzten Umfeld?" (Verschwiegenheit, Öffentlichkeit, Zugangsbeschränkungen), ...)

Ward Cunningham: The beauty of Wiki is in the democratic freedom, simplicity, and power it offers http://c2.com/cgi/wiki?WelcomeVisitors

 floridus_kaiser April 12, 2007, at 12:58 PM
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