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ProzesseInDerKunstUndInOrganisatorischenAblaeufen

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Datum: 01./02. Dezember 2007

Themen:

ITK

MindMapping

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Glasl, Friedrich und Lievegoed, Bernard

7 Wesenselemente der Organisation
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http://de.wikipedia.org/wiki/Prozess

Prozesse als Abfolge von Erscheinungen im Sinne von Kausalität (Ursachlichkeit) bzw. Zweckmäßigkeit (Zielorientierung):

Ein Prozess kann als wahrnehmbare Abfolge von Erscheinungen begriffen werden. Dazu reicht es jedoch nicht aus, dass bloß das eine auf das andere zeitlich folge (reiner Zeitbezug), sondern es muss hinzutreten ein innere Zusammenhang zwischen beiden. Diesen Zusammenhang kann man zunächst in zwei entgegengesetzten Begriffen fassen: Kausalität und Zweck (auch Ziel). Die Systemtheorie verzichtet meist auf diese Begriffe, indem sie auf den Begriff der Funktion, den sie der Mathematik entnommen hat, zurückgreift. (siehe Simon „Unterschiede, die Unterschiede machen“) Um Aussagen über einen Prozess machen zu können, muß man ihn jedoch dem Kontinuierlichen entreißen und mindestens 5 Elemente klar unterscheiden: ein Agens (Tätiges), die Aktivität (die Tätigkeit selbst), dasjenige, woran der Prozess erscheint und das (Zwischen)ergebnis des Prozesses als Produkt und den Betrachter oder Nutznießer des Prozesses bzw. Produktes. Die Mathematik interessiert sich vornehmlich für die Aktivität, die dort als Rechnung behandelt wird, und für das abstrakte (Zwischen)ergebnis, die Systemtheorie auch noch für das Medium, an dem der Prozess erscheint, das Agens wird jedoch in aller Regel nicht thematisiert.
Im künstlerischen Prozess scheint mir das Interesse an allen 5 Elementen am lebendigsten
zu sein.

  • Begriff des Autopoiese: selbst machen
  • Begriff Organisation: „Unter Organisation sind die Relationen zu verstehen, die zwischen den Bestandteilen von etwas gegeben sein müssen, damit es als Mitglied einer bestimmten Klasse erkannt wird.“
  • Begriff Struktur: „Unter Struktur von etwas werden die Bestandteile und die Relationen verstanden, die in konkreter Weise eine bestimmte Einheit konstituieren und ihre Organisation verwirklichen.
  • Zum Begriff der Kausalität

„Nur die Begriffe und Ideen sind uns in der Form geben, die man die intellektuelle Anschauung genannt hat. Kant und die neueren an ihn anknüpfenden Philosophen sprechen dieses Vermögen dem Menschen vollständig ab, weil alles Denken sich nur auf Gegenstände beziehe und aus sich selbst absolut nichts hervorbringe. In der intellektuellen Anschauung muß mit der Denkform zugleich der Inhalt mitgegeben sein. Ist dies aber nicht bei den reinen Begriffen und Ideen (ad1) wirklich der Fall: Man muß sie nur in der Form betrachten, in der sie von allem empirischen Inhalt noch ganz frei sind. Wenn man z. B. den reinen Begriff der Kausalität erfassen will, darf man sich nicht an irgend eine bestimmte Kausalität oder an die Summe aller Kausalitäten halten, sondern an den bloßen Begriff derselben. Ursachen und Wirkungen müssen wir in der Welt aufsuchen, Ursachlichkeit als Gedankenform müssen wir selbst hervorbringen, ehe wir die ersteren in der Welt finden können..."
(ad 1) Unter Begriff verstehe ich eine Regel, nach welcher die zusammenhanglosen Elemente der Wahrnehmung zu einer Einheit verbunden werden. Kausalität z. B. ist ein Begriff. Idee ist nur ein Begriff mit größerem Inhalt. Organismus, ganz abstrakt genommen, ist eine Idee. (Wahrheit und Wissenschaft S 60)

  • Zum Zweckbegriff:

“Die Zweckmäßigkeit ist eine bestimmte Art in der Abfolge von Erscheinungen. Wahrhaft wirklich ist die Zweckmäßigkeit nur dann, wenn im Gegensatz zu dem Verhältnis von Ursache und Wirkung, wo das vorhergehende Ereignis ein späteres bestimmt, umgekehrt das folgende Ereignis bestimmend auf das frühere einwirkt. Dies liegt zunächst nur bei menschlichen Handlungen vor. Der Mensch vollbringt eine Handlung, die er sich vorher vorstellt, und läßt sich von dieser Vorstellung zur Handlung bestimmen. Das Spätere, die Handlung, wirkt mit Hilfe der Vorstellung auf das Frühere, den handelnden Menschen. Dieser Umweg durch das Vorstellen ist aber zum zweckmäßigen Zusammenhange durchaus notwendig.
In dem Prozesse, der in Ursache und Wirkung zerfällt, ist zu unterscheiden die Wahrnehmung von dem Begriff. Die Wahrnehmung der Ursache geht der Wahrnehmung der Wirkung vorher; Ursache und Wirkung blieben in unserem Bewußtsein einfach nebeneinander bestehen, wenn wir sie nicht durch ihre entsprechenden Begriffe miteinander verbinden könnten. Die Wahrnehmung der Wirkung kann stets nur auf die Wahrnehmung der Ursache folgen. Wenn die Wirkung einen realen Einfluß auf die Ursache haben soll, so kann dies nur durch den begrifflichen Faktor sein. Denn der Wahrnehmungsfaktor der Wirkung ist vor dem der Ursache einfach gar nicht vorhanden. Wer behauptet, die Blüte sei der Zweck der Wurzel, das heißt, die erstere habe auf die letztere einen Einfluß, der kann das nur von dem Faktor an der Blüte behaupten, den er durch sein Denken an derselben konstatiert. Der Wahrnehmungsfaktor der Blüte hat zur Zeit der Entstehungszeit der Wurzel noch kein Dasein. Zum zweckmäßigen Zusammenhange ist aber nicht bloß der ideelle, gesetzmäßige Zusammenhang des Späteren mit dem Früheren notwendig, sondern der Begriff (das Gesetz) der Wirkung muß real, durch einen wahrnehmbaren Prozeß die Ursache beeinflussen. Einen wahrnehmbaren Einfluß von einem Begriff auf etwas anderes können wir aber nur bei den menschlichen Handlungen beobachten. Hier ist also der Zweckbegriff allein anwendbar.“ (Philosophie der Freiheit Seite 184 f.)

 gerald_joebstl July 31, 2007, at 11:05 PM

Künstlerischer Prozess / Freiheitsmoment / Erkenntnisfähigkeit

  • Soziale Skulptur
  • Soziale Organisation
  • Soziale Plastik

Brücken / Methode

  • Form
  • Ort
  • Struktur

Didaktik

  • soziale Reflexion
  • ästhetische Reflexion
  • Selbstreflexion
  • Instruktion
    gerald_joebstl July 31, 2007, at 11:46 PM



Reflexionsarbeit:

CI als KreativitätstrainerIn

  • Corporate Behavior, Corporate Communication und Corporate design
  • Subsysteme nach Glasl

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