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Intensivwoche2009Tagesbild
DialogDer dialogische Prozeß kann durch 10 Kernfähigkeiten bzw. Haltungen unterstützt werden:
OrtDer Punkt ist die innerlich knappste Form; Kandinsky: Punkt und Linie zu Fläche ![]() Man kann sich fragen, wie die von "außen" einwirkenden Faktoren seitens des Einzelnen auf Grund seiner "inneren Bedingungen verarbeitet werden, man kann ab er auch fragen, in welcher Richtung die "äußeren" Faktoren Wirkungen auf den Einzelnen auszuüben suchen, welche "inneren" Entwicklungen sie von sich aus begünstigen oder erschweren. in Fürstenau, P.: Zur Psychoanalyse der Schule als Institution; Aufsatz in: Zur Theorie psychoanalytischer Praxis ![]() Der Ort des Werkes und des MenschenDer Ort des Werkes und des Menschen ermöglicht dem Werk, vollständig und ungebunden seine expressive Bestimmung zu erfüllen, ermöglicht aber auch dem Menschen, seine whrnehmungsmäßige Arbeit zu leisten. Die Erfüllung der jeweiligen Bestimmung ist nur möglich, wenn das Werk wahrnehmbar ist und das Subjekt es wahrnehmen kann. Also muss dieser Ort das Werk der Wahrnehmung darbieten und den Menschen das Werk wahrnehmen lassen. Hier beginnt und endet die Funktion, die der Ort des Werkes und des Menschen auszuüben hat.//
KonfliktMentzos (Neurotische Konfliktverarbeitung) betont, dass die innerseelischen Konflikte ursprünglich oft äußere Konflikte waren, die nicht befriedigend gelöst werden konnten. Eckert Andrea in: Haubl, R. und Lamott, F.(Hersg.): Handbuch Gruppenanalyse Form![]() FrageWie wirkt das ästhetische Objekt, das Werk auf mich? Die Aneignung von Welt hat die Wahrnehmung der Gegenstände zur Vorausstzung. Der erste Gegenstand, der der Wahrnehmung des Kindes "zukommt", weil es ihn zum Überleben braucht, ist die Mutter. Das Kind erkennt die Mutter nicht selektiv, sondern inspirativ, nämlich indem es sich in sie "hineinfallen" läßt. Dabei konfiguriert sich die Mutter allmählich als Objekt, dem das Kind, weil es seine Nahrung und sein Wohlbefinden betrifft, sich hingeben kann. Die Warnehmung der Mutter wird für das Kind notwendig, wenn es "vorzugweise" hungrig in einem totalen Sinn ist. ... Die Wahrnehmungsleistung des Kindes läuft also nicht auf die Wahrnehmung der Mutter hinaus, sondern auf die Wahrnehmung des eigenen Zustandes als eines unbefriedigenden. Das, was "hinterher" passiert, nämlich dass die Mutter visuell wahrgenommen wird, ist herzlich wenig gegenüber der Leistung des Kindes, sich selbst als unbefriedigt wahrzunehmen. Dies ist die eigentliche Identifikationsleistung des Menschen bzw. die erste Reflexion des Menschen über sich selbst, daß er sich (als kleinstes Kind schon!) wünschend und insofern fragwürdig vorzukommen anschickt. aus: Rech, Peter: Wahrnehmung als "Wahrnehmung" des Unbefriedigtseins; in: Abwesenheit und Verwandlung Wahrnehmung und Begriff -> Vorstellung Die Form im engeren Sinn ist jedenfalls nichts weiter, wie die Abgrenzung einer Fläche von der anderen. Dies ist die Bezeichnung im Äußeren. Da aber alles Äußere auch unbedingt Inneres in sich birgt, so hat auch jede Form inneren Inhalt. Die Form ist also Äußerung des inneren Inhalts. Dies ist ihre Bezeichnung im Inneren. ... //
Struktur... die Gerade, die also in ihrer Spannung die knappste Form der unendlichen Bewegungsmöglichkeiten darstellt. aus: Kandinsky: punkt nund Linie zu Fläche ![]() Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am größten vor jeder Kultur, allerdings damals meist ohne Wert, weil das Individuum kaum imstande war, sie zu verteidigen. Durch die Kulturentwicklung erfährt sie Einschränkungen, und die Gerechtigkeit fordert, daß keinem diese Einschränkungen erspart werden. Freud, S.: Das Unbehagen in der Kultur Raum![]()
Übertragung, Gegenübertragung und das ästhetische ObjektSchluß
Literatur
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